Charakterstarke Biere, kleine Sude und ehrliches Handwerk. Chaos Hopfen verbindet Leidenschaft, Experimentierfreude und genau die richtige Portion Chaos.
Jedes Bier hat seinen eigenen Charakter. Mal fruchtig und wild, mal malzig und warm, mal leicht und unverschämt süffig.
Ein goldgelbes, leicht trübes Palm Ale mit samtiger, fruchtiger Note nach Zitrusfrüchten. Leicht, erfrischend und perfekt für warme Tage – genau das Bier für den Sommer.
Ein leicht trübes, goldgelbes Ale mit feiner Orangen-Note und überraschend weichem Abgang. Frisch, fruchtig und angenehm leicht – genau das richtige Bier für lange Abende. Der Alkohol ist bewusst so gewählt, dass man auch nach dem zehnten noch auf einem Bein stehen kann. Oder es zumindest versucht.
Ein trübes, intensiv fruchtiges Ale mit typisch neuseeländischem Hopfenprofil. Saftig, aromatisch und voller tropischer Noten – ein Bier, das nach Sommer schmeckt. Am besten genießt man es an einem lauen Abend, wenn alles ein bisschen langsamer wird und das nächste Glas nicht lange auf sich warten lässt. Dass es mehr kann als nur gut aussehen und schmecken, zeigt der 3. Platz bei der Brauchallenge 2025 – und ganz ehrlich: verdient.
Ein fruchtiges Bier mit der vollen Süße reifer Erdbeeren und einer angenehm weichen Struktur. Frisch, aromatisch und überraschend rund – ein echter Ausreißer aus dem klassischen Bierregal. Gebraut mit sorgfältig ausgewählten Zutaten entsteht ein Geschmack, der eher an Sommer, Sonne und einen Moment zu viel erinnert als an Standardbier. Erdbeerrausch ist kein Bier für nebenbei – sondern eines, das im Kopf bleibt.
Mehr Frische geht nicht. Frischer grüner Hopfen vom Südhang der Dammer Berge trifft auf eine ausgewogene Malzmischung und sorgt für ein intensives, lebendiges Aroma. Hier steht der Hopfen ganz klar im Mittelpunkt: grün, frisch, direkt – genau so, wie er sein soll. Der Name ist Programm: Grüne Perle ist ein Bier für alle, die echte Frische im Glas suchen.
Ein aromatisches Bier, das sofort mit intensiven Mandarinen-Noten in die Nase sticht. Fruchtig, lebendig und mit einer klaren Handschrift. Handverlesener, von Hand geernteter Hopfen trifft auf Single Malt und Kveik-Hefe – eine Kombination, die für ein außergewöhnlich fruchtiges und komplexes Geschmacksbild sorgt. Ein echtes Meisterstück für alle, die wissen wollen, was moderner Braustil wirklich kann.
Ein feines Red Ale mit ausgeprägter Malznote und einer dezenten, angenehmen Hopfenfrische. Vollmundig, ausgewogen und mit genau der richtigen Tiefe für kühlere Tage. Perfekt für die etwas kältere Jahreszeit – wenn es draußen rau wird und das Bier im Glas etwas mehr Wärme mitbringen darf.
Ein kräftiger Weizenbock, der die Lebensgeister weckt. 70 % Weizenmalz treffen auf die typischen Aromen von Nelke und fruchtiger Banane – vollmundig, weich und intensiv. Abgerundet wird das Ganze durch eine angenehme Alkoholwärme, die dem Bier Tiefe und Charakter verleiht. Bockstark.
Ein feines Chocolate Ale mit weichen Kakao- und Malznoten, kombiniert mit einer überraschend fruchtigen Leichtigkeit. Angenehm wenig Alkohol sorgt dafür, dass man ganz entspannt durch den Abend surfen kann – smooth, locker und ohne Stress. Chocolate Surfer ist genau das richtige Bier, wenn’s einfach laufen soll.
Hier landen Ideen, die noch nicht fertig sind – aber schon jetzt Lust auf den nächsten Sud machen.
Es beginnt harmlos – mit intensiven Aromen von Pfirsich und reifer Steinfrucht. Fruchtig, weich, fast schon zu entspannt. Und dann schlägt er zu: der Rhabarber. Frisch, leicht säuerlich und genau im richtigen Moment präsent – eingebettet in eine fein abgestimmte, dezente Malzaromatik. Ein Bier mit zwei Gesichtern. Und definitiv nichts für langweilige Abende.
Klassisches KiBa war gestern. Hier kommt die Banane nicht aus der Frucht – sondern aus der feinen Hefearomatik eines Weizenbieres. Fruchtige Kirsche trifft auf die typische, leicht süßliche Bananennote und sorgt für ein überraschend rundes, verspieltes Geschmackserlebnis. Ein Bier, das Bekanntes neu denkt – und dabei alles andere als gewöhnlich ist.
Angefangen hat alles vor über 20 Jahren – mit einer ziemlich verrückten Idee: „Lass uns mal Bier brauen.“ Was folgte, war alles andere als perfekt. Die ersten Sude waren eine Vollkatastrophe – platzende Flaschen, unkontrollierbare Gärung und Biere, die man wirklich niemandem anbieten konnte.
Aber genau das hat den Ehrgeiz geweckt. Statt aufzugeben, kam die Frage: Wie geht es richtig? Es folgte eine lange Lernphase mit viel Ausprobieren, Rückschlägen und kleinen Erfolgen. Irgendwann wurden aus ungenießbaren Experimenten tatsächlich Biere, die nicht nur trinkbar waren, sondern auch anderen geschmeckt haben.
Mit der Zeit wurde das Brauen jedoch immer seltener. Ein Sud pro Jahr bringt einen nicht wirklich weiter – und so geriet die Leidenschaft langsam in den Hintergrund.
Vor drei Jahren kam dann die Wende. Die Lust am Brauen war plötzlich wieder da – stärker als je zuvor. Und die Szene hatte sich komplett verändert: Statt mühsam gesammelter Informationen aus wenigen Büchern stand plötzlich alles zur Verfügung. Wissen, Techniken, Rezepte – alles griffbereit.
Mit diesem neuen Zugang konnte das Handwerk auf ein ganz anderes Level gehoben werden. Trotzdem bleibt eines bewusst einfach: der Brauprozess. Keine unnötige Technik, kein Overengineering – sondern Kontrolle, Gefühl und Erfahrung.
Das Beste am Brauen war aber schon immer etwas anderes: es gemeinsam zu machen. Viele Sude entstehen zusammen mit Freunden – denn zusammen macht es einfach mehr Spaß. Und inzwischen ist jemand dazugekommen, der auch die verrückteren Ideen mitträgt. Kreativ, experimentierfreudig – und an der Malzmühle schlicht nicht zu schlagen.
Chaos Hopfen steht genau dafür: Leidenschaft, Entwicklung, ein bisschen Chaos – und Bier, das Charakter hat.
Für Fragen, Feedback, Zusammenarbeit oder einfach nur guten Bier-Talk.